Am 18. Juli verlassen wir Sjøhaug Naturistsenter, um nach Kopenhagen zu reisen. Nachdem für die Morgenstunden Starkregen angesagt ist, haben wir um 5 Uhr Tagwache, um dem Regen zu entgehen – die Mühe war leider umsonst, waschlnass treten wir um 7 Uhr die Fahrt Richtung Kopenhagen an – über Göteborg, Helsingborg und Malmö.
Wir überqueren den Öresund über die gleichnamige Öresundbrücke, sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie bildet zusammen mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm die mautpflichtige Öresundverbindung, welche die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet.
In der Nähe vom Campingplatz Tangloppen finden wir das hervorragende türkische Restaurant Liman im Ishøj Havn und speisen da ganz vorzüglich (die Vorspeise wäre auch schon ausreichend gewesen…)
Das Wetter ist durchwachsen, der Wind ist immer präsent. Wir fahren am nächsten ´Tag ausgeruht und voll motiviert mit dem Fahrrad 24 km und ca. 0 Höhenmeter nach Kopenhagen. Die Stadt ist ja dafür bekannt, über exzellent ausgebaute Radwege zu verfügen, es gibt sogar eigene „Rad- Highways“. Diese sind aber auch schon wieder so überlastet, dass es regelmäßig „Fahrradstaus auf dem Highway“ gibt. Wir erreichen ohne Stau die City von Kopenhagen, und unser erstes Ziel ist: Die kleine Meerjungfrau!

Das Märchen von der kleinen Meerjungfrau kennt wohl Jedermann – wenn nicht, wird es Zeit, sich zu informieren!
Von der Meerjungfrau geht es auf kurzem Weg zur Wachablöse auf der Amalienborg.
Schloss Amalienborg (oft fälschlich Amalienburg genannt) ist die städtische Winterresidenz der dänischen Königsfamilie im Herzen von Kopenhagen.
Der Komplex besteht aus vier identischen Palästen im Rokoko-Stil, die einen oktogonalen Platz (Amalienborg Slotsplads) umschließen, in dessen Mitte eine Reiterstatue von König Frederik V steht.



Weiter geht unser Städtetrip durch Kopenhagen zu einem Fixpunkt für Didi:

Wie wir auf unseren Reisen durch Europa immer wieder feststellen müssen, kann man in den Hard Rock Cafe’s immer sehr gut und relativ günstig essen.
Und immer wieder gibt es interessante Accessoires von internationalen Größen der Rockmusik:



Vom Hard Rock Cafe müssen wir nur über die Straße, um in den TIVOLI zu gelangen.

Der Tivoli in der Innenstadt der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist ein weltbekannter Vergnügungs- und Erholungspark. Die mit Blumenbeeten und Springbrunnen geschmückte Anlage befindet sich zwischen dem Rathausplatz und dem Hauptbahnhof.

König Christian VIII. hatte das frühere Militärgelände entlang der Stadtbefestigung, das später Teil des Grünzuges der Kopenhagener Wallanlagen wurde, dem Offizier und Verleger Georg Carstensen (1812–1857) für einen Freizeitpark überlassen. Dieser wurde am 15. August 1843 eröffnet und ist somit einer der ältesten existierenden Vergnügungsparks weltweit. Der ursprüngliche Name Kjøbenhavns Tivoli og Vauxhall bezog sich auf den Pariser Jardin de Tivoli und die Londoner Vauxhall Gardens. Letztlich blieb nur der von der italienischen Stadt Tivoli abgeleitete Name.

Im Tivoli erwischen uns auch einige Regengüsse, Gelegenheiten zum Unterstehen gibt es ja genug:


Nach unserem Besuch im Tivoli haben wir die besondere Freude, Didi’s Nichte, Frau Dr.in M.Sc. Christina Maisl zu treffen!

Gemeinsam besuchen wir ein japanisches Lokal, wo wir uns im Regen mal anstehen müssen, um überhaupt eingelassen zu werden. Das Lokal ist winzig, bietet aber sehr gute Speisen. Angela und Didi essen das erst Mal mit Stäbchen, dementsprechend witzig schaut es wahrscheinlich auch aus… https://slurpramen.dk/
Wir verabschieden uns wieder von Christina und fahren mit der S-Bahn die 24 km zurück auf den Campingplatz. Die Öffis in Kopenhagen sind auch sehr gut ausgebaut, um dem riesigen Radverkehr entgegenzukommen, haben die Züge eigene Radwagone:


Es wird schon wieder merklich früher finster als in Kopenhagen oder gar Bergen (da ist es ja gar nicht mehr finster geworden).
Und so genießen wir einen prächtigen Sonnenuntergang:

Am nächsten Tag haben wir nochmal richtiges Radreisewetter (schönen Rückenwind), also fahren wir wieder Richtung Kopenhagen, diesmal durch das Naturreservat Kalvebod Fælled


Kalvebod Fælled ist ein Gebiet im Südwesten der dänischen Insel Amager, das dem Meer abgetrotzt wurde. Es steht unter Schutz. Mit einer Größe von rund 2145 Hektar (ca. 21 km²) macht es etwa ein Viertel der Insel Amager aus.

In der Innenstadt besuchen wir den NYHAVN, ein zentraler Hafen und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.


Der 1673 fertiggestellte Kanal Nyhavn wurde in Auftrag gegeben, um einen Stichkanal vom Kopenhagener Hafen zum Platz Kongens Nytorv zu schaffen. Die farbenfrohen Giebelhäuser an beiden Seiten des kleinen Hafenarms entstanden vorwiegend im 18. und 19. Jahrhundert. Das Hafenmilieu brachte frühzeitig zahlreiche Tavernen hervor, und die Gegend ist bis heute mit ihren vielen Restaurants, Bierstuben und Tanzlokalen neben der Istedgade eines der bekanntesten Vergnügungsviertel Kopenhagens.
Wir begeben uns am 21. Juli auf unsere vorletzte Etappe – Richtung Heimat – und machen noch einen Zwischenstopp in der Nähe von Berlin, am Tonsee.